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Berlin, 5. März 2018 - Folgend finden Sie unseren offenen Brief an die ARD bezüglich ihres Beitrags "Die Story im Ersten: Deutschland - Heimat - Fremdes Land" am 26. Februar 2018.

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf großes Interesse ist Ihr Beitrag der Reihe „Die Story“ unter dem Titel „Deutschland - Heimat - Fremdes Land“ gestoßen.

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass es an der Tendenz und der Machart des Beitrages massive und nicht von der Hand zu weisende Kritik gibt.

Um es auf den Punkt zu bringen: Der Beitrag rückt eine ganze Bevölkerungsgruppe ins falsche Licht.

So zeugt allein die häufige Verwendung des Adjektivs „deutsch-russisch“ von einem unreflektierten Umgang mit Begrifflichkeiten, wie er nach über 25 Jahren des Zusammenlebens eigentlich der Vergangenheit angehören sollte. Auch die Tatsache, dass auf historische Hintergründe beispielsweise des Lebens in Sibirien nur sehr oberflächlich eingegangen wird, trägt nicht zu einem besseren Verständnis für die im Beitrag gezeigten Personen bei.

Deutsche aus Russland wehren sich – wie viele persönliche Botschaften und Beiträge in sozialen Medien belegen – gegen eine kollektive Diffamierung. In diesem Bestreben werden sie von Menschen mit unterschiedlichster sprachlicher und kultureller Herkunft unterstützt.

Ihr Beitrag suggeriert, dass „die“ Russlanddeutschen für eine bestimmte Partei sind. Dem ist - sogar mit einer im Beitrag genannten Zahl - klar zu widersprechen.

Fakt ist: Die AfD erreichte bei der Bundestagswahl 2017 genau 12,6 % der Stimmen und erreicht bei Umfragen derzeit bundesweit bis zu 16 %. Diese Zahlen rechtfertigen es nicht, „die“ Deutschen aus Russland, die Ihrem Beitrag zufolge mit 14 Prozent zur AfD tendieren, in diesem Kontext herauszuheben. Um es klar zu sagen: An dieser Stelle hätte die zentrale These des Beitrages in Frage gestellt oder mit weiteren Zahlen unterlegt werden müssen. Diese journalistische Sorgfaltspflicht wurde ohne weitere Erklärung ignoriert. Leider ist das nicht der einzige handwerkliche Fehler des Beitrages. So wurden Untertitel nicht fehlerfrei übersetzt und Personen im Bild im Widerspruch zu ihrer durchaus recherchierbaren Haltung dargestellt.

Als Kronzeugen für die AfD-Orientierung wurden AfD-Funktionäre ausgewählt, Russlanddeutschen aus anderen Parteien aber wurde wenig Zeit eingeräumt, um die Aussagen im Beitrag ins Gleichgewicht zu bringen. Man machte sich auch nicht die Mühe, gesellschaftliche Vertreter oder demokratische Initiativen aus der russlanddeutschen Community noch gezielter zu befragen.

Um Ihnen das Missverhältnis vor Augen zu führen: Die Gruppe derjenigen, welche die AfD nicht gewählt haben  –  immerhin den Zahlen des Beitrages zufolge 86 Prozent der Russlanddeutschen –  kommt nur wenige Minuten des 45-minütigen Beitrages zu Wort. Die Argumentation, dass journalistische Beiträge zugespitzt sein müssen, ist an dieser Stelle obsolet. Zu deutlich ist die Intention, eine bestimmte „Story“ zu schreiben. In den sozialen Medien kam die Vermutung auf, dass diese bereits vor dem Dreh „gescriptet“ war und man sich nur noch die passenden O-Töne beschaffen musste. Dies möchten wir nicht unterstellen. Lieber folgen wir der Einschätzung der taz: „Altbekannte Klischees.“

Ein Gedanke aus dem Beitrag ist jedoch so verletzend, dass eine Entschuldigung nötig ist. In einem Übergang wird von der leidvollen Geschichte der Opfer von brutaler Diktatur und jahrzehntelanger Unterdrückung eine Linie zur behaupteten AfD-Neigung gezogen. Das ist nicht hinzunehmen.

Ferner bedauern wir auch, dass der christliche Glaube und die Frömmigkeit der Aussiedler nur einseitig dargestellt wurden. Der Film zeigte eine mennonitische Familie beim Tischgebet in Russland wie auch eine Szene aus einer kleinen russischen Kapelle.  „Wir Aussiedler haben hier in Deutschland über 1.000 Gemeinden mit lebendigen Gottesdiensten – davon war nichts zu sehen,“ sagt der Theologe Prof. Heinrich Derksen vom Bibelseminar Bonn.

Immer wieder wurden Aspekte als Beweis für eine vermeintliche „Rückständigkeit“ der Ansichten hervorgeholt, die sich vom Leben deutscher Familien ohne Migrationshintergrund nicht wesentlich unterscheiden: eine Verankerung im christlichen Glauben, familiärer Zusammenhalt und auch Generationskonflikte dürften hierzulande in vielen Familien zu finden sein.

Neben der traditionellen Verankerung ist der Großteil der Deutschen aus Russland bestens in die demokratische, zivilrechtliche, kulturelle und soziale Gesellschaft integriert. Ihre Erfolgsgeschichten bei der Integration in die bunte und interkulturelle Gesellschaft sind es wert erzählt zu werden. Viele engagieren sich für die Integration und helfen anderen Einwanderern und Einwanderinnen, auch vielen Geflüchteten, hier in Deutschland gut anzukommen.

Wir fordern von Ihnen eine Stellungnahme zu der ausgestrahlten Dokumentation und die Ausstrahlung einer alternativen Sendung gleichen Formates und gleicher Länge, die eine der Realität entsprechende Stimmungslage in der russlanddeutschen Community aufzeigt. Wir verlangen, dass jegliche Pauschalierungen in Ihren Sendungen kritisch hinterfragt werden und die Berichterstattung nach journalistischen Qualitätsstandards erfolgt. Gern stellen wir Ihnen die Arbeit von vielen Vereinen, Initiativen und Personen vor, die sich für ein demokratisches, soziales und tolerantes Miteinander einsetzen.

Wir stehen für 86 Prozent der Russlanddeutschen und all jene Menschen verschiedenster Herkunft und Nationalität, die seit vielen Jahren mit ihnen gemeinsam in dieser Gesellschaft leben und sie mitgestalten.

An den Unterzeichnenden dieses Offenen Briefes sehen Sie, wer wirklich die Russlanddeutschen vertritt und wer sie bei ihrem berechtigten Anliegen unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen


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Kommentare  

+4 #13 Beiler 2018-03-11 20:11
Einfach nur eine Schande und Unfähigkeit objektiv zu berichten. Aber ist ja bei den staatlichen Lakaien nichts neues.
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-4 #12 Lydia 2018-03-11 14:55
Es ist schade, dass nicht 86% für AfD gestimmt haben (wenn das entspricht der Realität)!
Hoffen wir, dass die AfD -Wähler wird immer mehr.
Aber trotzdem gut gemacht Russlanddeutsche!
Außer natürlich diejenigen, die sich rechts angemeldet haben. Sie sind unsere Schande!
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-13 #11 Kirill 2018-03-09 15:34
Ich sehe das Problem nicht. Ich selber bin Russlanddeutsch er; alle meine russlanddeutsch en Verwandten und Bekannten, von denen einige als sogenannte Kontingentflüch tlinge (Russische Juden) nach Deutschland gekommen sind, haben die AfD gewählt.
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+9 #10 pbf/pressebüro 2018-03-09 13:04
Typisch ARD - einseitige Berichterstattu ng zu Ungunsten der Russlanddeutsch en in Deutschland. und -wie seit der letzten Wahl üblich- Verdammung einer mit hohem Stimmenanteil gewählten Partei, hier der AfD. Die Redaktion täte gut daran, sich einem anderen Stil zu betätigen. Lothar Fuchs
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+21 #9 Stefan Stumpf 2018-03-08 15:28
Eine Diffamierung einer ganzen Volksgruppe, widerlich finde ich dieses schäbige Verhalten.
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+16 #8 A. Füssl 2018-03-08 13:42
Schade, dass die Darstellung von Russlanddeutsch en so prätentiös ausfällt. Keine Bevölkerungsgru ppe hat sich besser in so kurzer Zeit neuen Verhältnissen in ihrem Ursprungsland angepasst. Eine Nähe zur AfD zu verorten ist schäbig und ungerecht.
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+15 #7 Harry Sommer 2018-03-08 12:27
ICH VERSTEHE NICHT WIE MAN DIE AFD WÄHLEN KANN. DIE RD WERDEN NUR AUSGESPIELT. VON DER AFD UND DER RUSSISCHEN PROPAGANDA. FÜR MICH IST DIE AFD ABSOLUT UNEHRLICH UND BETREIBT BAUERNAFÄNGEREI . IHRE RUSSISCHSPRACHI GEN PLAKATE UND WERBUNG KANN SICH DIE AFD IN DIE HAARE SCHMIEREN. FALLT NICHT DARAUF REIN, AUCH NICHT AUF DIE RUSSISCHEN MEDIEN. UNSERE ZUKUNFT HEISST DEUTSCHLAND UND NICHT RUSSLAND.. IN DEUTSCHLAND HABEN WIR BESTE CHANCEN ALLES ZU ERREICHEN WAS WIR WOLLEN DAFÜR
BIN ICH DANKBAR
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Erstunterzeichner dieses Briefes

  • Albina Nazarenus-Vetter, Stadträtin, Frankfurt
  • Alexandra Dornhof, Bildungsreferentin, DJR, Seligenstadt
  • Rose Steinmark, Publizistin, Dozentin am Dolmetscher-Institut, Münster
  • Julia Gorr, Schauspielerin und Leitung des Theaters Lieder und Worte, Berlin
  • Walter Gauks, Vereinsvorsitzender Jugend LmDR e.V und Lyra e.V., Berlin
  • Helena Kolb, Sängern, Berlin
  • Paul Derabin, Rechtsreferendar, Hannover
  • Artur Böpple, Autor und Verleger, Herford
  • Georg Schmalz, Stadtrat, Landau
  • Alexander Weiz, Flugzeugkonstrukteur, Neu Wulmstorf
  • Valentina Dederer, Angestellte in der Immobilienbranche, Kaiserslautern
  • Heinrich Rahn, Freier Schriftsteller, Wiesbaden
  • Katharina Martin, Mitarbeiterin in der Offenen Jugendarbeit, Eppingen
  • Roman Friedrich, Streetworker, Köln
  • Carola Jürchott, Diplom-Übersetzerin, Altlandsberg
  • Larissa Rode, Freie Autorin, Hamburg
  • Oleg Friesen, Blogger von „RD gegen AfD“ und Designer, Hamburg
  • Eugen Geptin, Chefredakteur und Verleger, Hamburg
  • Viktor Baum, Unternehmer und Sänger, Bremen
  • Olga Bardens, Dozentin VHS, Kaiserslautern
  • Philipp Kirchner, Geschäftsführer, Berlin
  • Natalia Bondar, Regisseurin und Leitung des Theaters Lieder und Worte, Berlin
  • Dr. Karsten Jürchott, Bioinformatiker, Altlandsberg

Unterstützer dieses Briefes

  • Alexander Litzenberger, Herausgeber, Köln
  • Dr. Manfred Hellmund, Landesverband der LmDR Sachsen, Leipzig
  • Valerie Cholodow, Sprecherin Jugend LmDR Niedersachsen, Hannover
  • Hermann Hein, Bad Wünnenberg
  • Peter Balakin, Hamburg
  • Nadja Detjen, Buchholz
  • Maria Schefner, Angestellte Bayerische Landesbank, München
  • Christina Barwich, Schauenburg
  • Vladislav Moltschanov, Mitgliederbeauftragter CDU Landkreis Harz, CDU Kreisvorstand Beisitzer, Halberstadt
  • Anna Blum, Berlin
  • Andreas Blum, Berlin
  • Ewald Oster, Landesvorsitzender Bayern, Schweinfurt
  • Waldemar Popp, Schriftführer Die Einheit, Schiffweiler
  • Irina Peter, Mannheim
  • Nelli Geger, Fürth
  • Margarete Krasusky, Geschäftsführerin MK-Service, Frankfurt
  • G. A. Hokamp,  Geschäftsführer Zeitfokus Stiftung, Bad Lauterberg
  • Valentin Scherf, Berlin
  • Dr. Alexander Beimler, Berlin
  • Alexander Groh, Erftstadt
  • Andreas Baltamatis, Produktion Automobilindustrie, Marktheidenfeld
  • Maria Waal, Erftstadt
  • Viktor Peter, Fachgebietsleiter in einem Wirtschaftsverband, Berlin
  • Erika Bergen, Lüneburg
  • Dipl. Ing. Arnold Schindel, DLR, Köln
  • Viktoria Kitzmann, München
  • Dipl.-Päd. Nailia Ritter, Simultandolmetscherin , Abgeordnete Bürgerschaft Rostock Partei „Die Linke“, Rostock
  • Oskar Ratz, Königslutter
  • Wanja Kilber, Vorstand Quarteera e.V., russischsprachige Lesben, Schwule, Bi und Trans* in Deutschland, Hamburg
  • Dr. Ottilie Klein, Berlin
  • Albina Baumann, Firmeninhaberin, Volkach
  • Natalie Bazanfare, Dortmund
  • Dipl.-Ing. Jürgen Arnhold, CBDO, Korntal-Münchingen
  • Valentina Wudtke, Rentnerin, Regensburg
  • Annemarie Riegger, Affalterbach
  • Alina Ungemach, Karlsruhe
  • Waldemar Morasch, Angestellter, Bielefeld
  • Alfred Kipplinger, Bund der Vertriebenen - stellv. Landesvorsitzender Bayern, Sulzbach/Main
  • Enrico Beiler, Ellrich
  • Gottfried Rösch Pfarrer - Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, Deggendorf
  • Irina Frescher, Sulzbach-Rosenberg
  • Dr. Christian Eyselein, Neuendettelsau
  • Dipl.-Ing. Irina Eichhorn, Würzburg
  • Julia Schroh, Berlin
  • Eugen Derksen, Molbergen

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„Wir wählen“ ist eine Initiative des Integrationshauses LYRA e.V. und der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland unter der Schirmherrschaft von Heinrich Zertik (MdB a.D.).

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